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im Rettungs- und SAN-Dienst

An jedem ersten Donnerstag im Monat findet ein Übungsabend für die im Sanitätsdienst und Rettungsdienst tätigen Mitglieder statt. Hier wird unser Wissen in Gruppenarbeit durch Beiträge von Ärzten und erfahrene Kollegen aus dem Rettungsdienst aufgefrischt oder neue Erkenntnisse in der Notfallmedizin weitergegeben. In speziellen Fallbeispielen wird das Erlernte dann die in die Praxis umgesetzt. Im Herbst veranstalten wir zusätzlich noch einen so genannten „Intensivtag“, hier wird dann ein spezieller Themenbereich z.B. „Großschadensfall“ durchgearbeitet.

Neben den Übungsabenden können wir auch weiter regionale und überregionale Fortbildungen besuchen.

Interessenten an der Tätigkeit bei uns im Sanitätsdienst, Rettungsdienst oder Sozialdienst können sich jederzeit zu den Übungsabenden am 1. Donnerstag jedes Monats auf der Rettungswache Oberstdorf um 20:00 Uhr einfinden.

Auskünfte geben wir gerne auch telefonisch unter der Rufnummer 08322 - 940680.

Qualifikationen im Rettungs- und Sanitätsdienst

Sanitäter

Die Sanitätsausbildung ist die Grundausbildung, die jedes aktive ehrenamtliche Mitglied im Bayerischen Roten Kreuz absolviert. Mit dieser Grundausbildung können Ehrenamtliche als sogenannte Dritte im Rettungswagen mitfahren. Sie unterstützen dabei Notarzt, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter bei ihrer Arbeit und können so umfangreiche Erfahrung für ihre Sanitätsdienste sammeln.

Rettungsdiensthelfer

Rettungsdiensthelfer (RDH) werden als Fahrer von Kranken- und Rettungswagen eingesetzt. Die 320 Stunden dauernde Ausbildung zum RDH besteht beim BRK aus 160 Stunden Theorieausbildung mit theoretischer und praktischer Abschlussprüfung und 160 Stunden Rettungswachen-Praktikum.

Rettungssanitäter

Rettungssanitäter werden im Krankentransport zur Betreuung des Patienten und auf Rettungs- und Notarztwagen sowie Notarzteinsatzfahrzeugen als Fahrer eingesetzt. Bei der Rettungssanitäter-Ausbildung handelt es sich um eine 520 Stunden Mindestausbildung, die in 160 Stunden theoretische Ausbildung, 160 Stunden Klinikpraktikum, 160 Stunden Rettungswachen-Praktikum sowie 40 Stunden Abschluss- und Prüfungslehrgang untergliedert ist. Die gesamte Ausbildung muss nach drei Jahren abgeschlossen sein.

Rettungsassistent

Rettungsassistenten werden auf Rettungswagen zur Versorgung und Betreuung von Notfallpatienten eingesetzt. Auf Notarztwagen werden sie als Assistenten des Notarztes tätig. Die Ausbildung qualifiziert Rettungsassistenten auch zur selbstständigen Durchführung lebensrettender Maßnahmen, der Herstellung der Transportfähigkeit eines Patienten sowie zur Überwachung und Aufrechterhaltung lebenswichtiger Körperfunktionen während des Transportes. Die Berufsbezeichnung Rettungsassistent ist durch das 1989 in Kraft getretene Rettungsassistentengesetz (RettAssG) geschützt. Zum Führen der Berufsbezeichnung Rettungsassistent muss eine zweijährige Ausbildung mit staatlicher Prüfung und Abschlussgespräch absolviert werden. Die Ausbildung besteht aus einer 1.200 Stunden dauernden Theorieausbildung mit Klinikpraktikum und 1.600 Stunden Praktikum auf einer anerkannten Lehrrettungswache.