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Im Rahmen des Interreg-Projekts „Grenzüberschreitende Patientenversorgung“ wurden alle Mitarbeiter der BRK-Bereitschaft Oberstdorf, der Walser-Rettung und Ärzte von Oberstdorf und Kleinwalsertal unter anderem in ITLS geschult. Das erworbene Zertifikat gilt drei Jahre. Für die Teilnehmer der ersten drei Lehrgänge stand nun die Rezertifizierung an. Die drei Tageskurse wurden hintereinander an einem Wochenende von Freitag bis Sonntag im Rotkreuzhaus in Oberstdorf durchgeführt.

Vorab war der 50 Fragen umfassende theoretische Pretest abzuliefern. In der ersten Vormittagshälfte erfolgte durch die 6 Instruktoren mit Kurzvorträgen ein Update zur Traumaversorgung, sowie zu ausgesuchten Themen. Um 10.00 Uhr waren die vier mit der Mimengruppe Augsburg besetzten Praxisstationen einsatzklar. 

Hier wurden realitätsnah alle möglichen Traumaszenarien simuliert, wie Verkehrs-, Freizeit- und Arbeitsunfälle, Stich- und Schussverletzungen. Von der isolierten Beinfraktur bis zum Polytrauma war alles dabei. Im Anschluß wurde jeder Teilnehmer im Rahmen eines Fallbeispiels als Teamführer praktisch geprüft. Im theoretischen Teil waren wieder 50 Fachfragen zu beantworten. Jeweils um 19.00 Uhr konnten alle Teilnehmer aller drei Kurse ihr Zertifikat entgegennehmen. Eine anstrengende aber äußerst lohnenswerte Fortbildung , dessen waren sich wieder alle einig.

Da das Projekt abgeschlossen ist, wurden die Kurskosten iHv. knapp 6.000 Euro nicht mehr mit EU-Mittel gefördert. Wir danken dem Kreisverband Oberallgäu und dem Markt Oberstdorf für die finanzielle Unterstützung deshalb ganz besonders!