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Neue Wege ausprobiert! Ein Ausbildungstag einmal anders! Organisator Josef Dornach hat sich diesmal etwas ganz besonderes einfallen lassen: Die etwas andere Station mit Wettbewerb auf Zeit!
Ansonsten wurde altbewährt wieder in Kleingruppen mit sechs Personen geübt. Auf vier Stationen durchliefen alle Teilnehmer eine Fortbildung mit viel Augenmerk auf Praxisarbeit.
Rettungsassistent Georg Imminger leitete die ehrenamtlichen Retter bei einer Drehleiterrettung an. Hierfür mußte ein Dummy der Feuerwehr herhalten. Dieser wurde mit dem Lucas (Automatisches Herzdruckmassage-Gerät) reanimiert, mußte am Beatmungsgerät Medumat Transport und EKG/ Defibrillator angeschlossen und mit dem kompletten Equipment auf die Drehleiter übernommen werden. Hier war besonders ein sicheres und überlegtes Gerätemanagement gefragt.
Bei Bereitschaftsarzt Michael Lachenmair wurde die Intubation mit den jetzt auf allen Fahrzeugen vorgehal-tenen Larynxtuben geübt sowie weitere alternative Atemwegssicherungen be-sprochen. Alle Rettungs-sanitäter und -assistenten konnten zudem wieder einmal einen intraossären Zugang mit der Knochenbohrmaschine IZIO in ein künstliches Bein legen. Diese aussergewöhnliche Methode ist notwendig um lebenswichtige Medikamente geben zu können, auch wenn keine Venen punktiert werden können.
Die Rettung und Versorgung eines Trauma-Patienten aus einem PKW nach den aktuellen Leitlinien wurde von Bernhard Oss gezeigt und unter Zuhilfenahme von Spineboard und Fixiersystem gegenseitig trainiert.
Neu war eine Station im Feuerwehrhaus. Hier hatten die einzelnen Gruppen einen Rettungsparcour zu durchlaufen. Jedem Gruppenmitglied wurde eine Funktion zugeteilt. In möglichst kurzer Zeit waren verschiedene rettungsdienstliche Aufgaben zu lösen, und teilweise auf ent-sprechenden Unterlagen (Ver-letztenanhängekarte, Notfall-protokoll, Suchdienstkarte, Navigation) richtig zu dokumentieren. Wachleiter Jürgen Thomalla überwachte und beurteilte zusammen mit Josef Dornach die Teams beim Wettstreit und er-mittelte die Siegermannschaft.
In der Mittagspause wurde der neue Schwerlast-RTW durch die Kollegen der JUH vorgestellt. Dieses neue Spezial-Fahrzeug ist in Kempten stationiert, wird von BRK und JUH gemeinsam betrieben. Es wird durch die Leitstelle speziell für extrem schwergewich-tige Patienten im ganzen Rettungsdienst- Bereich alarmiert.
Ein voller Erfolg für alle! Um 8.30 Uhr in der Früh begonnen, endete der Intensivtag um 17.00 Uhr mit einer Schlußbesprechung. Ausbilder wie Teilnehmer zollten der Veranstaltung volles Lob.

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