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Einsatz SeealpeEin Team von 3sat begleitete Christoph 17 im Einsatz. Bei einer Sportveranstaltung in Oberstdorf stürzte ein Mountainbike-Fahrer und blieb schwer verletzt liegen. Unser Sanitätsdienst vor Ort wurde mit unserem Bereitschafts-RTW, zusammen mit dem ebenfalls vom Veranstalter engagierten Notarzt, zur Erstversorgung geschickt. Aufgrund der lebensbedrohlichen Verletzungen und der entlegenen Einsatzstelle wurde der Rettungshubschrauber Christoph 17 nachalarmiert. In der Sendung „vivo extrem“ wird dieser Einsatz zusammen mit einem Bergwachteinsatz und einem Bericht über eine DLRG Station gezeigt.


PS: Das Foto links wurde vom Film abfotografiert und verletzt hoffentlich keine Filmrechte? Das Video ist übrigens nur bis Juni 2011 im Netz abrufbar!

 

Auf der Homepage von 3SAT findet sich zu dem Film folgender Artikel und das Foto rechts: 

Gregor Steinbrenner begleitet "Christoph 17" 
Das Einsatzgebiet von Rettungsfliegern ist überall dort, wo schnell Leben gerettet werden muss. 

Weit über 200 verunglückte Wanderer und Bergsteiger wurden 2009 dank "Christoph 17" in den deutschen Alpen gerettet. Die Piloten der Luftrettung und die Teams der Bergwacht bringen sich bei den Einsätzen häufig auch selbst in Gefahr. Der Ernstfall muss immer wieder geübt werden.  

Eine der Übungen ist das Abseilen in unwegsamem Gelände mit dem Rettungstau. Eine schwierige Aktion, bei der es auf große Präzision und gute Kommunikation ankommt. Bei den Manöverbesprechungen der Luftrettung im Allgäu sind ehrenamtliche Bergwachtler, die Piloten der Bundespolizei, die den Rettungshelikopter fliegen, und die Notarztteams dabei. 

Eine Rettung am Berg muss trainiert werden. 
Einsatz im Christoph 17Jede Rettung hat heikle Momente Ziel der Übung ist es, den Bergwachtler am Seil an den Einsatzort im unzugänglichen Gelände zu fliegen und abzusetzen. Für den Piloten ist es problematisch, da er den Bergwachtler nicht sehen kann; auch nicht wie weit der noch von Baumwipfeln oder Felswänden entfernt ist.

Aus diesem Grund hält ein Rettungssanitäter auf der Kufe Sichtkontakt zum Bergwachtler in der Rettungswindel, per Funk dirigiert er den Piloten. Es ist oft Millimeterarbeit und fordert von allen Beteiligten höchste Konzentration.

Gute Organisation ist wichtig 
In der Wache der Rettungsfliegerstaffel kommen die Funkmeldungen an. Vom Eingehen des Notrufs bis zum Abheben des Helis vergehen keine zwei Minuten. Parallel wird schon der Notarzt verständigt, damit vor Ort alles ganz schnell geht. Selbst in schwierigen Situationen bleiben die Retter ruhig, jeder weiß ohne viel Worte, was zu tun ist. Mountainbiker, Wanderer, Kletterer - an schönen Tagen gibt es für das Team von "Christoph 17" viel zu tun. Allein im Bereich Oberstdorf ist "Christoph 17" 100 Mal im Jahr 2009 gerufen worden.